Die Veranstaltungsreihe “Typisch Darmstadt! Gespräche über Alltag in der Wissenschaftsstadt Darmstadt” besteht aus sieben öffentlichen Podiumsgesprächen, die im Zeitraum von April 2008 bis April 2009 an verschiedenen Orten in Darmstadt stattfinden werden. Veranstalter sind die Schader-Stiftung und der Forschungsschwerpunkt Stadtforschung der TU Darmstadt.
Die gemeinsame Veranstaltungsreihe soll dazu beitragen, einen Dialog zwischen Stadtforschung und städtischen Akteuren in Gang zu bringen – mit dem Ziel, Darmstadt besser von seinen Forschungseinrichtungen profitieren zu lassen.
Im Mittelpunkt der Veranstaltungen steht der städtische Alltag. Was sind die lokalen Besonderheiten Darmstadts - und wie können sie für die Stadtentwicklung genutzt werden? Was charakterisiert den typisch darmstädtischen Umgang mit sozialen, planerischen und architektonischen Herausforderungen - und was kann die Stadtgesellschaft daraus für die Zukunft ihrer Stadt lernen? Im Dialog über den „Darmstädter Habitus“ sollen zukunftsweisende Potenziale, aber auch Beschränkungen offen gelegt und neue Ideen für die Stadt entwickelt werden.
Die Veranstaltungen werden als moderierte Podiumsdiskussionen mit ca. 90 Minuten Dauer durchgeführt, an denen neben Wissenschaftlern aus der Stadtforschung Repräsentanten unterschiedlicher Berufsgruppen (z.B. Taxifahrer, Polizei, Krankenpflege, Theatermacher etc.) sowie Vertreter der kommunalen Administration teilnehmen. Eine offene Diskussion mit dem Publikum ist vorgesehen.
Die Diskussionen werden aufgezeichnet und damit als Instrument der Stadtforschung genutzt. Geplant ist ein Buch, das in eine Beschreibung typischer Charakterzüge Darmstadts mündet.
Die Veranstaltungen finden jeweils montags von 18:00-19:30 Uhr an wechselnden Orten statt.